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Erfahrungen mit BÄR·Light®

 

Seit 16 Jahren arbeite ich als Zahntechniker in der Zahnarztpraxis Dr. Stöcker in Bremen. Seit August 2004 verarbeiten wir ca. 1.800 g BÄR·LIGHT® jährlich. Das würde ungefähr 4.000 g einer hochgoldhaltigen Legierung entsprechen.

Wir verarbeiten BÄR·LIGHT® genau nach den Herstellerangaben.

Wir haben keine Fehlgüsse.

Extrem scharfe Ränder von 0,02 mm im zervikalen Saum fließen problemlos aus. 

Zu heiß gegossene Brücken oder Kronen bilden enge Güsse und haben ein verstärktes Oxid auf den Gussobjekten.

Wir betten Kronen und Brücken in Micro Vest C von Feguramed mit 90 % Steuerflüssigkeit ein.

Wir benutzen einen Keramiktiegel, den wir vor der Erstbenutzung mit der "One for All" Lötpaste bei 800°C ausglasieren. 

Den Tiegel wärmen wir mit der Muffel in dem Vorwärmofen auf, dies führt zu einer längeren Lebensdauer und weniger Lunkerbildung in den Güssen.

Ein Indiz für die richtige Gießtemperatur ist das perfekte Gussergebnis: Je weniger Oxid an der Legierung zu finden ist, je glatter der Guss ist und die Einbettmasse nicht an dem Objekt klebt, desto optimaler haben wir die Gießtemperatur eingestellt.

BÄR·LIGHT® lässt sich gut unter dem Zusatz von "One for All" Lötpaste mit dem selection Stangenlot löten, 

Wir gießen mit der Schütz Microtronic Gussmaschine und mit dem ganz kleinen Kombilabor.

Die Gerüste strahlen wir mit 50 µ oder 110 µ ab, nicht gröber, so erhalten wir exakte Randschlüsse. Das Material ist weich, vergleichbar mit Goldlegierungen. 

Vor der Keramikverblendung strahlen wir das Objekt mit 250 µ Aluminiumoxid und 3,5 Bar Strahldruck ab. Zur optimalen Reinigung legen wir das Gerüst nach Vorschrift in ein Glas mit Essigsäureethylester und stellen es für 10 Minuten in das Ultraschallgerät. 

Für den Metall-Keramik-Verbund wird nach Herstellerangaben die Multilayerschicht Unibond auf das Gerüst aufgetragen und gebrannt. Wie setzen Unibond auch bei Edelmetall-Legierungen ein und erkennen, das es eine deutlich verbesserte Haftung zwischen Metall und Keramik gibt, insbesondere haben wir keine leichten Abplatzungen im zervikalen Bereich zu verzeichnen.

In unserem Labor verwenden wir die Keramikmassen IPS d. Sign von Ivoclar Vivadent nach den Vorgaben des Keramikherstellers.

Zusammenfassung:

Unsere Ergebnisse mit der Legierung BÄR·LIGHT® sind vergleichbar mit hochgoldhaltigen Legierungen. 

Mit BÄR·LIGHT® haben wir in unserem Labor einen sehr biokompatiblen Werkstoff für Zahnersatz gefunden. Das belegen wir damit, dass es keine Patienten- oder Behandlerbeanstandungen gibt. 

Wir bieten des Weiteren dem Patienten hochwertigen Zahnersatz sehr wirtschaftlich an. Zu berücksichtigen dabei ist, dass wir durch das geringe spezifische Gewicht nur die Hälfte an Material einsetzen im Vergleich zu derselben Arbeit in einer hochgoldhaltigen Legierung. 

Wir können BÄR·LIGHT® nach Herstellerangaben immer wieder einsetzen und haben keine Gussreste. 

Es sei wiederholt, dass wir seit dem 08.07.2004 BÄR·LIGHT® universell in der Zahnarztpraxis Dr. Stöcker sehr zufrieden stellend sowohl für uns Techniker, die Behandler und natürlich die Patienten einsetzen.

Die beigefügten Bilder zeigen eine prothetische Ober-/Unterkiefer Versorgung aus BÄR·LIGHT®, die in einer hochgoldhaltigen Legierung die dreifachen Kosten verursacht hätte, so dass der Patient sich nicht für diese große zahntechnische Versorgung entschieden hätte.


Arne Irmer
 

 

 

 

 

 

 

 

 

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